16. November 2017


Blogtourbeitrag zum Thema Toleranz
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Einen schönen Tag ihr Lieben!
Gestern hat die liebe Romy von Irgendwas Abgespielt in ihrer Rezension erzählt, wie ihr das Buch gefallen hat.
Im Rahmen zur unserer Blogtour zum Buch "Meine Heimlichkeiten" von Uwe Strauß erzähle ich euch heute etwas über ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen legt und das sich vor allem durch das grundlegende Thema Homosexulität bzw. die gleich geschlechtliche Liebe für mich aufgetan hat: TOLERANZ.


Warum Toleranz?

Im Zusammenhang mit Homosexualität bin ich vor allem im privaten Bereich, aber auch in meinem Beruf im sozialen Kontext, darauf gestoßen, dass leider noch viele Menschen nicht verstehen, dass gleich geschlechtliche Liebe nichts falsches ist und dass jeder Mensch eigentlich das Recht darauf hat einfach glücklich zu sein.
 
 

Ich habe mich schon oft darin erlebt, dass ich diese Menschen verteidige, weil ich es akzeptieren und verstehen kann, dass sie sich lieben und dass dies auch Liebe ist, nicht nur Heterosexualität. Vor allem neigen Menschen dazu diese Leute zu verurteilen, da sie glauben, dass es nicht richtig ist bzw. sogar verboten gehört, doch ich finde, dass es diesen Menschen nur an dem nötigen Wissen fehlt um tolerant sein zu können.

   
Daher stellt sich von mir aus einmal die fundierte Frage:

Was ist Toleranz?

Wikipedia hat dazu folgende Definition:
Toleranz, auch Duldsamkeit, ist allgemein ein Geltenlassen und Gewährenlassen anderer oder fremder Überzeugungen, Handlungsweisen und Sitten. Umgangssprachlich ist damit heute häufig auch die Anerkennung einer Gleichberechtigung gemeint (...).
Das zugrundeliegende Verb tolerieren wurde im 16. Jahrhundert aus dem lateinischen tolerare („erdulden“, „ertragen“) entlehnt. Das Adjektiv tolerant in der Bedeutung „duldsam, nachsichtig, großzügig, weitherzig“ ist seit dem 18. Jahrhundert, der Zeit der Aufklärung, belegt, ebenso die Gegenbildung intolerant, als „unduldsam, keine andere Meinung oder Weltanschauung gelten lassend als die eigene“.

Vor allem das Wort "Unduldsam" trifft die Sache am Besten. Viele Menschen haben eine gefestigte Meinung oder festgefahrene Weltanschauung, die allgmein gültig sein sollte, die sozial angesehen ist bzw. fundiert ist und/oder die so geltend bleiben soll.

Diese Anschauung zu ändern, vor allem in Form der eingefleischten Meinung gegen über Schwulen und Lesben hat mit unserern Kulturen, Traditionen, Religionen sowie persönlichen Geschichte zu tun, welche oft schwer veränderbar sind.


Warum sind manche nicht tolerant?

Ein Grundtrieb des Menschen ist die Angst. Jeder Menschen hat vor irgendetwas Angst. Egal ob vor der Höhe, vor Spinnen oder vor engen Räumen - jeder hat seine Laster. Leider hat jeder Mensch auch Angst bzw. einen gesunden Respekt vor dem Unbekannt. Manche gehen dem mit dem nötigen Respekt und treten diesem mit einer gewissen Offenheit entgegen, aber der Großteil bleibt seinen sozialen Mustern treu und will vor allem sich sozial angepasst verhalten, ja nie auffallen.


Wie lernt man tolerant zu sein?

Man kann toleranz sein lernen. Doch dies ist ein längerer Prozess, der vor allem verlangt, dass man sich seinen Ängsten stellt und benennen lernt.

Außerdem ist Aufklärung alles. Viele Menschen wissen nicht einmal was schwul oder lesbisch ist, weil es für sie etwas negativ Behaftetes ist. Dennoch führt eine nötige Offenheit und die Auseinandersetzung mit dem Thema dazu, dass man lernt zu verstehen. Verständnis ist eine wichtige Basis für Respekt, der wiederum zu Toleranz führt.


Abschließend finde ich persönlich auch, dass im Zusammenhang mit Toleranz ein Punkt wichtig ist: Ehrlichkeit. Wenn man sich unwohl fühlt, dann sollte man es aussprechen. Hat man Angst sollte man dies auch benennen. Aber das wichtigste ist: Man soll sich der Angst stellen, indem man offen und ehrlich darüber redet.

Ein letzter abschließender Punkt: Information ist wichtig, aber nicht jeder Mensch wird sich der Homosexualität öffnen können, weil er sprichwörtlich nicht aus seiner Haut heraus kann. Viele Muster sind angeboren/geprägt von der Geburt an und diese sind oft kaum zu lösen.

Dennoch ist informieren wichtig. Informieren, aber nicht stigmatisieren.



Das war der zweiter Beitrag zum Thema Toleranz unserer BloggerTour mit Uwe Strauß. Ich hoffe ich konnte euch mit meinem Beitrag dieses sensible Thema etwas näher bringen.
Morgen geht es bei Svenja von Büchertraum sowie ihrer Rezension und Leseeindrücken zu dem Buch "Meine Heimlichkeiten" mit unserer Tour weiter.

Um keinen Beitrag von unserer Tour zu versäumen, folgt einfach unserer Facebook-Veranstaltung: >>KLICK<<

Eure Nickis Lesewelt

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