10. Mai 2018

Die rogodanischen Schriften - Bd. 2: Verbrannte Erde
Rezensionsexemplar
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(Quelle: Amazon)

Tim J. Radde ist der Autor von „Die rogodanischen Schriften“, der 1991 geboren ist und unter anderem Kurzgeschichten verfasst. Nun ist sein zweites Buch unter dem Titel „Die rogodanischen Schriften - Bd. 2: Verbrannte Erde“ erschienen.
  
Klappentext (Achtung Spoilergefahr!):
Der König ist tot.
Es liegt nun am Widerstand, die bekannte Welt aus den Scherben des alten Regimes neu zu formen. Doch ist dies überhaupt ihr Ziel oder handelt die Führung der Rebellen aus gänzlich anderen Motiven?
Endrael hingegen bleibt seit der Schlacht von Kammeschir spurlos verschwunden. Sein Meister macht sich auf die Suche nach ihm, findet er ihn nicht, können nur der Begabte Vandrato und seine Gefährtin Pensa den Kampf um Gerechtigkeit fortführen.
Viele Ungewissheiten beschäftigen die Helden und sowohl alte, als auch neue Feinde machen sich bereit, die Macht in diesen unsicheren Zeiten zu ergreifen.

Insgesamt werden die Abschnitte in Tagen nach Jerobina zusammengefasst sowie mit Ortsangaben versehen. In der dritten Person aus Sicht eines Erzählers mit einzelnen Schwenkern zu bestimmten Personen und/oder Szenen wird die Story erläutert.

Der Autor hat einen Schreibstil, der dahinplätschert dahin wie bei einem Geschichtenerzähler – mal fesselnd spannend, mal locker subtil, mal sehr detailliert und informativ. Außerdem ist die Sprache gehoben und dennoch leicht verständlich. Ein starker Fokus wird auf Szenen und Handlung gesetzt, die durch authentisch malerische Erläuterungen und Detailliebe überzeugen.

Gedankenmonologe sind häufig im Gebrauch mit tiefgründigen Hintergründen und Einblicken in Verbindungen. Gefühle werden spärlich und subtil eingesetzt, was aber passend zum maskulinen Erzählstil ist mit viel Brutalität und Aktion.


Was bisher geschah ist als Wiedereinstieg super gewählt, aber fast etwas zu detailliert, da es gewissermaßen das Lesen von Band 1 fast überflüssig macht. Meiner Meinung nach könnte man es etwas kompakter und entspannter machen und es weniger als ein Runterrattern von Informationen sehen. Der Prolog ist spannend und fesselnd, lässt viel Hintergrundwissen einfließen aber auch Ausblicke zu, wohin die Story eventuell führen könnte.

Im Anschluss liest sich die Geschichte etwas zäh und lässt für mich persönlich etwas die Luft raus. Trotzdem sind die Wendungen gut gesetzt und spannend. Es laufen mehrere Geschichten parallel ab mit Verstrebungen aber mit einer dennoch gradlinigen Richtung. Man kommt immer wieder aus dem Lesefluss und kommt ziemlich schwer voran – Schreibstil ist etwas zu detailliert und schleppend.

Öfters resigniert die Handlung und ein Weiterlesen wird mühsam. Schließlich ist das Finale gut gemacht und der Epilog verspricht noch einiges.
Die rogodanischen Schriften - Bd. 2: Verbrannte Erde ist eine über weite Strecken überzeugende Fortsetzung der Reihe von Tim J. Radde. Der Autor hat einen sehr plätschernden, zugleich fesselnden und manchmal zu detaillierten Schreibstil, mehrere parallel ablaufende Geschichten sowie gut gesetzte Wendungen die in vielversprechendes Finale münden.

(Ein Dank an Tim J. Radde für das Rezensionsexemplar.)


Die rogodanischen Schriften - Bd. 2: Verbrannte Erde erhält von mir 3 von 5 Blüten.



Titel: Die rogodanischen Schriften - Bd. 2: Verbrannte Erde
Autor: Tim J. Radde
Erscheinungsdatum: 29.01.2018
Verlag: epubli
ISBN: 3745089065
Seiten: 444
Sprache: Deutsch
Preis: € 2,99 Kindle-Ebook / € 12,99 PP

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