19. November 2017


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Eine Aktion von Nickis Lesewelt

Einen schönen Sonntag ihr Lieben! Heute präsentiere ich euch wieder Sunday Treasure. Es ist ein Buch, dass kommende Woche erscheint ist und welches meiner Meinung nach für alle Fans von Zeitreiseromanen sowie Krimis ein muss ist.

Es handelt sich um den dritten und letzten Band der Gabe der Zeit-Triologie Die Gabe der Zeit - Magischer Sturm  von dem Autor Alexander R. Bloom, der meiner Meinung nach leider noch viel zu unbekannt ist, obwohl die Bücher fantastisch sind.


Die Gabe der Zeit (1) - Wer war ich? habe ich im Mai diesen Jahres gelesen und ist ein schöner, atemraubender Auftakt der Reihe, der übernatürliche Phänomene mit einer eingehenden Handlung und kriminellen Aspekten verknüpft.


Gleich im Anschluss habe ich den Folgeband Die Gabe der Zeit (2) - Verlorene Liebe gelesen und ist eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes mit viel Fantasie und Dramatik sowie einem versteckten Zeitreiseabenteuer. Darüber hinaus ist es ein schönes Buch über Freundschaft und die Liebe, doch hauptsächlich steht Manuels und Claires Abenteuer im Fokus.

Natürlich musste ich unbedingt erfahren, wie die Geschichte um Manuel und Claire zu Ende geht, deshalb habe ich Anfang November nun den letzten Band zu dieser Reihe Die Gabe der Zeit (3) - Magischer Sturm verschlungen und in der nachfolgenden Rezension könnt ihr erfahren, wie mir das Buch gefallen hat.

Die Gabe der Zeit-Reihe besteht aus folgenden Teilen:
  • Die Gabe der Zeit (1) - Wer war (erschienen am 17.04.2017)
  • Die Gabe der Zeit (2) - Verlorene Liebe (erschienen am 01.05.2016)
  • Die Gabe der Zeit (3) - Magischer Sturm (erschienen am 16.11.2017)

Die Gabe der Zeit - Magischer Sturm (3)

 
(Quelle: Amazon)

Die Gabe der Zeit (3) – Magischer Sturm ist der letzte Teil der Zeitreisetrilogie des Autors Alexander R. Bloom. Ich habe im Mai Teil 1 und 2 verschlungen und war von der fantasievollen sowie kriminellen Geschichte rund um Manuel sehr angetan. Nun erscheint der letzte Band dieser Reihe und das Abenteuer in der Vergangenheit geht eindrucksvoll zu Ende.
     
Klappentext (Achtung Spoiler-Gefahr!):
Kaum ist Manuel von seiner Zeitreise zurückgekehrt, beginnt auch schon das nächste Abenteuer, denn seine Freundin ist nach wie vor in der Zeit verschollen. Zusammen mit seinen Freunden macht Manuel sich auf die Suche nach Claire. Sie müssen sich beeilen, denn ein mysteriöser Sturm droht, sie zu vernichten. Das letzte Abenteuer der Trilogie findet zu größten Teilen in Venedig statt. Doch es gibt noch weitere Orte, die Manuel bereisen wird. Unter anderem führt ihn ein Kurztrip nach Amsterdam. Dort macht er die Bekanntschaft einer schönen und zugleich undurchsichtigen Asiatin, die ihn in ernsthafte Schwierigkeiten bringt. Verzweifelt fragt er sich, ob er nicht in eine raffinierte Falle geraten ist.

Hier gehts zur Leseprobe: >>KLICK<<
 
Die Geschichte setzt direkt an die Geschehnisse von Teil 2 an und man kommt trotzdem sofort wieder in die Geschichte hinein. Kurze prägnante Überschriften, die nicht zu viel verraten und oft nur einen Ort oder so beschreiben führen durch das Buch. In der Ich-Form aus Manuels Sicht sowie abwechselnd in der dritten Person aus der Erzählerperspektive der Nebenprotagonisten wird die Story erläutert. Vor allem die Übergänge zwischen den Perspektiven sind stillvoll gestaltet und nicht mühselig.

Die Wechsel der Szenen gestalten sich leicht und dadurch bleibt der Lesefluss stets erhalten, was sich auch in den Protagonisten wiederspiegelt. Manuel hat eine fast kindliche Ungeduld, ist impulsiv, leidenschaftlich sowie etwas naiv. Claire ist treffender Weise herzlich, liebevoll und ehrlich sowie sehr pragmatisch in ihrem Handeln. Sophia, Manuels Schwester, ist neugierig, flink und nicht auf den Kopf gefallen. And last but not least Josh, Manuels bester Freund, ist stets loyal, hilfsbereit und immer für eine kecke Aussage zu haben.

Alexander R. Blooms Schreibstil zeichnet sich durch eine Impulsivität sowie seiner fließenden Art aus. Die Sprache ist einfach, locker und jugendlich gehalten – passend zum Alter der Figuren. Außerdem ist die Szenendarstellung eher schlicht gehalten, aber treffend erläutert durch ihre Einfachheit und dem gezielten Einsatz.


Gefühle und Gedanken sind tiefgängig und leidenschaftlich inszeniert. Innere Zerwürfnisse, vorherrschende Verzweiflung und emotionales Chaos werden authentisch geschildert. Kurze und prägnante Dialoge wechseln sich mit Situationskomik und Sarkasmus ab.

Weiters gelingt der Einstieg sehr rapide, auch wenn zwischen den beiden letzten Bänden länger Zeit vergangen ist. Nach und mach wird ein Resümee der aktuellen Lage gemacht. Ebenso wird geschickt eine kurze, teils versteckte Zusammenfassung gegeben, was bis jetzt geschehen ist - gut inszeniert vom Autor.

Die Spannung ist von Beginn an greifbar und wird schnell weiter aufgebaut. Die Nerven sind sehr gespannt und lösen sich nur kurz auf um ein Problem zu durchleuchten. Anschließend geschieht wieder vieles auf einmal und man kommt kaum zur Ruhe. Der Autor hat eine tolle Erzählweise. Leider läuft manches etwas zu idealistisch ab, oft zu reibungslos – man würde mehr Probleme oder Hindernisse erwarten, was leider öfters etwas die Spannung gegen Ende hinnimmt. Am Ende gibt es eine schöne Auflösung der Gesamtsituation und ein die Geschichte schön abrundet.
 
Die Gabe der Zeit (3) – Magischer Sturm ist ein spannender und gelungener Abschluss der Reihe von Alexander R. Bloom. Über weite Strecken konnte der Autor mit seinen jugendlichen Protagonisten, einer greifbaren Dramatik, teils authentischen Auflösungen sowie mit einem impulsiv fließenden und zugleich fantasievollen Schreibstil in diesem Zeitreiseabenteuer überzeugen.

(Ein Dank an Alexander R. Bloom für das Vorableseexemplar.)


Die Gabe der Zeit - Magischer Sturm (3) erhält von mir 3,5 von 5 Blüten.



Titel: Die Gabe der Zeit - Magischer Sturm (3)
Autorin: Alexander R. Bloom
Erscheinungsdatum: 16.11.2017
Verlag: aventura/Independently published
IBAN: 1973272148
Seiten: 329
Sprache: Deutsch
Preis: € 9,99 PP
Einen schönen Sonntag ihr Lieben! Mein letzter Beitrag im Rahmen der First Love BloggerTour rund um das Buch "Meine Heimlichkeiten" von Uwe Strauß dreht sich um meine Rezension zu dem genannten Buch. Viel Spaß damit!


 Meine Heimlichkeiten
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(Quelle: Amazon)

Uwe Strauß hat kein bestimmtes Genre beim Schreiben von Romanen – egal ob Romance, Fantasy oder Krimi, alles ist bei ihm zu finden. Meine Heimlichkeiten ist eine First-Love-Erzählung bestehend aus zwei unterschiedlichen Geschichten über Junge Liebe (Band 78). Beide Geschichten handeln von Jungs auf dem Weg zu ihrem Coming-Out.  
 
Klappentext:
Geschichte 1: Jayden trifft einen Jungen von einer magisch verborgenen Insel, einem Ort, der in der Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Wegen all der technischen Errungenschaften fühlt er sich Seliân überlegen. Doch der fordert ihn auf ganz andere Weise, denn dort scheint die Liebe unter Jungen etwas ganz Normales zu sein. Ein Jahr später bricht er zum Gegenbesuch nach Loron auf. Er ahnt nicht, dass diese Reise sein Leben komplett auf den Kopf stellen wird.
Geschichte 2: Die titelgebende Erzählung enthält die Tagebuchaufzeichnungen von Henrik, der mit seiner Familie umziehen muss. Er hat zwar eine erste Freundin, doch auch seinen besten Freund Chris in der alten Heimat. Als dieser später Opfer einer Schlägerei wird und ins Koma fällt, tut Henrik alles, um bei ihm sein zu können. Ihm wird bewusst, dass das stärkste Gefühl aus seiner Sorge und Verzweiflung um dessen Überleben herrührt: Liebe

Die erste Geschichte ist in zwei Teile aufgeteilt – ein Teil spielt in einem Ort in Schottland nahe der Küste und der zweite Abschnitt spielt in der Fantasy-Welt Loron, eine verborgene Insel angrenzend an die schottische Küste. Weiters fallen in dieser Erzählung die Überschriften mit schönen Aussagen und schlichten Orten auf, welche passend zum Geschehen eingesetzt sind.

Die Geschichte wird aus der Perspektive Jayden und Seliân in der dritten Person erzählt, welche gemeinsam wie ein Erzähler über ihr Kennenlernen und den weiteren Verlauf ihrer „Beziehung“ zueinander schildern. Jayden ist pubertierend, unsicher, zurückgezogen, gefühlvoll und dennoch isoliert, denkt viel nach und hat wie fast jeder Jugendlicher Angst vor seinen Gefühlen. Seliân hingegen ist sehr neugierig, kommt aus einer anderen Welt, ist von Grund auf ehrlich, unschuldig, unverblümt, weltoffen und herzlich. Beide Jungen sind sehr konträr aufgewachsen aber ergänzen sich super in ihren Charakter.

Ein fließender Schreibstil und eine leichte, lockere jugendliche Sprache zeichnen Uwe Strauß Schreibstil aus. Auffallend ist, dass er seine Erzählungen eher feminin hält, da sie sehr gefühlshaltig und gedankenlastig ist, aber meiner Meinung sehr passend zum Charakter der Jugendlichen passt. Weiters verwendet der Autor sehr authentische Schilderungen der Gedankenwelten, subtil für Jugendliche aber dennoch treffend gestaltet.

  
Darüber hinaus ist das Gefühlschaos treffend für die Pubertät, man will sich entdecken, dennoch nicht auffallen und dazugehören, man hat Angst anders zu sein - dieses Karussell der Emotionen macht einen innerlich ganz unrund, aber man fühlt auch mit den Protagonisten mit und fiebert auf ein eventuelles Happy End zu. Schlichte aber dennoch ausdrucksstarke Metaphern schildern die Szenen und die Umgebung detailverliebt auf eine verspielte und teilweise kindliche Art und Weise - super Erzählstil.

Die Einleitung ist eher banal aber treffend und leicht verständlich formuliert. Die Erzählung beginnt langsam stetig, dann macht es neugierig und man taucht nach 30 Seiten schon ein und fühlt mit den Protagonisten mit. Vor allem ab der Mitte ist die Story sehr emotional mit viel Gefühlschaos und einem unvorhersehbaren Ende, welches treffend aber ein bisschen überspitzt rüberkommt, dennoch kamen mir die Tränen.

Zusammenfassend ist die Geschichte eine bunte Mischung von Themen – Modern trifft auf Mittelalter, anders sein und Toleranz sowie Homosexualität und junge Liebe. Realität und idealistische Welten treffen aufeinander und es geht vor allem um Verständnis und andere treffende Weltanschauungen, die stark zum Nachdenken anregen.


Die zweite Geschichte spielt in der Heimatstadt des Autors und handelt von den Tagebuchaufzeichnungen des jungen Henriks. In Ich-Form in Tagebuchform wird die Story aus der Sicht von Henrik erzählt. Der Einstieg ist sehr schnell, da dieser Erzählstil eine sehr persönliche und intime Note hat und somit vertraulicher und authentischer wirkt sowie die Identifizierung mit dem Protagonisten leichter fällt.

Henrik als Hauptprotagonist ist sehr sympathisch, zurückhaltend, eher still, aber herzlich. Andrea ist lieb, sportlich aber irgendwie auch fordernd. Dann gibt es da noch Chris, der Henriks bester Freund in seiner Heimat ist, der immer für ihn da ist, und den neue, loyalen und stets hilfsbereiten Schulfreund Erik.

Im Allgemeinen ist der Schreibstil eher einfach gehalten mit einer jugendlich lockeren Sprache. Durch die Tagebucheinträge ist der Lesefluss gegeben, aber teilweise etwas stockend. Frustrationen der Pubertät sind authentisch geschildert, man kann es fast nachvollziehen, auch als Nicht-Teenager.

Man ist mehr oder weniger ab den ersten Seiten in Henricks Aufzeichnungen drinnen, welche sehr zeitig chronologisch stattfinden, wodurch man alles sehr gut auffasst und auch neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte wird. Die Geschichte ist zu Beginn leider aber eher noch eintönig und etwas banal sowie Spannung oder Charme fehlen länger. Dann kommt ein Mädchen und es wird langsam, gerät ins Rollen, obwohl es sehr vorhersehbar für erste bleibt.

Nichts desto trotz werden die widersprüchlichen Gefühle und Gedanken von Henrik treffend geschildert und wechseln sich mit Ironie und Sarkasmus verpackt als Situationskomik ab. Vor allem das Tagebuch als Stilmittel um tiefe Geheimnisse zu offenbaren und wegzuschließen von der Welt ist gut gewählt, vor allem wenn sich ein Teenager Dinge von der Seele schreiben möchte oder ein nötiger Ansprechpartner zum Reden fehlt bzw. sie glauben, dass keiner sie verstehen kann.

Vor allem gegen Ende hin wird die Geschichte noch einmal richtig spannend und strotzt vor Unvorhersehbarkeit. Das Ende war zwar zum Erwarten, aber man musste trotzdem mit der ein oder anderen Überraschung und Wendung rechnen.

Die erste Geschichte ist eine herzhafte und emotional sehr aufwühlende Geschichte zwischen zwei sehr konträren aber sich ergänzenden Jungen, die sich trotz ihrer sehr unterschiedlichen Herkünfte lieben lernen und versuchen ihr Gefühlschaos zu beherrschen und auf Toleranz zu treffen.
Zur zweiten Geschichte kann gesagt werden, dass sie durch ihren ungewöhnlichen Erzählstil in Form von Tagebucheinträgen durch aus Potential hat und vor allem einen tollen Einblick in die Gefühlswelten von Jugendlichen gibt. Einzig eine gewisse Vorhersehbarkeit und Eintönigkeit sowie eine teilweise fehlende Spannung haben ein paar Abstriche gemacht.

(Ein Dank an Uwe Strauß und den Himmelstürmer-Verlag für das Rezensionsexemplar.)


Meine Heimlichkeiten, erste Geschichte erhält von mir 4 von 5 Sternen.
Meine Heimlichkeiten, zweite Geschichte erhält von mir 3 von 5 Sternen.
Insgesamt bekommt das Buch von mir folglich 3,5 von 5 Sternen.




Leider ist unsere BloggerTour mit Uwe Strauß schon wieder zu Ende. Falls ihr einen Beitrag von unserer Tour versäumt hat, dann geht zu unserer Facebook-Veranstaltung, dort könnt ihr alles nachlesen: >>KLICK<<

Ein Dank auch an Svenja von Büchertraum sowie Romy von Irgendwas Abgespielt für die tolle gemeinsame BloggerTour!!

Eure Nickis Lesewelt

17. November 2017

Calypso (4) - Hinter dem Horizont
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(Quelle: Amazon)

Fabiola Nonn ist eine Fantasyautorin, die vor allem für ihre Calypso-Reihe bekannt ist. Ich habe im Oktober sowie November Calypso (1) - Zwischen den Welten, Calypso (2) - Unter den Sternen sowie Calypso (3) - Jenseits der Wellen verschlungen. Nun ist im Oktober der 4. und zugleich letzte Teil Calypso (4) - Hinter dem Horizont erschienen, der das Finale der Fantasy-Reihe rund um Noemi und ihre besonderen Kräfte bildet.
 
Klappentext (Achtung Spoiler-Gefahr!):
Noch nie zuvor war das Verhältnis zwischen Menschen und Khimaara so angespannt: Die Angst vor den rebellischen Khimaara und ihrem fanatischen Anführer Hekathi sorgt für große Verzweiflung unter den Siedlern. Sie machen Noemi für die ausweglose Situation verantwortlich. Als diese endlich herausfindet, dass die eigentliche Gefahr gar nicht von Hekathi ausgeht, ist es schon fast zu spät: Das Klima droht erneut zu kollabieren.
Der dramatische Anstieg der Wassertemperatur zwingt sogar das stolze Volk der Ondine dazu, sich an Land zu retten. Nur wenn sie zusammenarbeiten, haben die Völker noch eine Chance zu bestehen. Noemi wird klar, dass sie das Risiko eingehen und ihre gesamte Kraft zum Einsatz bringen muss, um das Leben ihrer Freunde und ihre Liebe zu retten.

Die Handlung setzt direkt an das Ende von Band 3 an. Vor allem auffallend sind die treffenden Kapitelüberschriften, die jeden Abschnitt sehr gut zusammenfassend bzw. greifbar machen ohne zu viel zu verraten. Passend zum Fortschritt der Handlung ist die Grundstimmung wie bei allen Teilen noch düsterer und spannungsgeladener. In der Ich-Form aus Noemis Sicht wird das Geschehen geschildert.

Zum Schreibstil von Fabiola Nonn kann gesagt werden, dass er sehr fließend und vor allem im letzten Teil der Unterwasser-Saga noch rasanter ist. Man fliegt förmlich von Szene zu Szene, von Kapitel zu Kapitel, aber ohne dass es zu gewollt oder zu hektisch wirkt. Mit einer jugendlich gehaltenen Sprache, die aber dennoch anspruchsvoll gemacht ist, verzaubert die Autorin ihre Leser.

Auf starke Gefühle sowie tiefgründig Gedankengänge, der Hoffnung auf Frieden, Freundschaft sowie Ohnmachtsgefühle, Dunkelheit und Rachefantasien werden in diesem Band extrem fokussiert behandelt. Eine eindrucksvolle Szenengestaltung mit fantasievollen Metaphern sowie aktionsreiche, emotionale und extrem dicht ablaufende Szenen geben der Story die nötige Spannung und Finesse.

 

In die Erzählung kommt man sofort wieder hinein – vor allem durch Perspektive aus der Hauptprotagonistin. Von Beginn an wird Dramatik vermittelt, es knistert alles regelrecht vor Aufregung, weil man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichte ausgeht. Vor allem, dass die Rebellion von neuem beginnt erzeugt durchaus eine starke Aktionskurve im Lesen. Alleine im ersten Kapitel gibt es schon so viele neue Erkenntnisse, dass man nur dunkel erahnen kann, wohin die Reise geht.

Insgesamt geht die Geschichte immer stetig voran und macht dem letzten Teil alle Ehre. Man kommt fast nie zur Ruhe, ist durchgehend angespannt. Es herrscht eine erhebliche Dynamik und die Spannungsbögen fallen kaum ab. Nur gegen Ende hin gibt es ein eher verhältnismäßig ruhiges Kapitel, das einerseits erschüttert und andererseits der Story etwas die Luft rausnimmt. Zusätzlich ist dies aber fast wie die Ruhe vor dem Sturm hätte nur meiner Meinung nach etwas anders in Szene gesetzt bzw. etwas kürzer gehalten werden können.

Nichtsdestotrotz ist das Ende einfach sagenhaft. Es ist ein sehr würdiger, aktionsgeladener, durch und durch emotionaler aber auch herzlicher Abschluss der Reihe rund um Calypso und Noemi.
 
Calypso (4) – Hinter dem Horizont konnte den Leser nochmals auf eine Achterbahnfahrt der Spannung und Emotionen schicken. Fabiola Nonn konnte mit ihrem finalen Band der Unterwassersage den Kampf gegen das Schicksal und Dunkelheit authentisch in Szene setzten. Außerdem wurde der Kampf um die Freiheit mit einer starken und sympathischen Protagonistin, einem rasanten Schreibstil sowie aktions- und spannungsgeladenen Handlungsfolgen gekonnt in Szene gesetzt.
Alles in allem ist Calypso (4) ein toller, gelungener und würdiger Schluss für die märchenhafte und fantasievolle Unterwasser-Saga.

(Ein Dank an den Fabiola Nonn und den digi:tales-Verlag für das Rezensionsexemplar.)


Calypso (4) - Hinter dem Horizont erhält von mir 4,5 von 5 Blüten.



Titel: Calypso (4) - Hinter dem Horizont
Autorin: Fabiolna Nonn
Erscheinungsdatum: 14.10.2017
Verlag: digi:tales
ASIN: B0732W1FRV
Seiten: 205
Sprache: Deutsch
Preis: € 2,99 Kindle-Ebook

16. November 2017


Blogtourbeitrag zum Thema Toleranz

Einen schönen Tag ihr Lieben!
Gestern hat die liebe Romy von Irgendwas Abgespielt in ihrer Rezension erzählt, wie ihr das Buch gefallen hat.
Im Rahmen zur unserer Blogtour zum Buch "Meine Heimlichkeiten" von Uwe Strauß erzähle ich euch heute etwas über ein Thema, das mir persönlich sehr am Herzen legt und das sich vor allem durch das grundlegende Thema Homosexulität bzw. die gleich geschlechtliche Liebe für mich aufgetan hat: TOLERANZ.


15. November 2017



Eine Aktion von Nickis Lesewelt

Einen schönen Mittwoch meine Lieben! Jeden Mittwoch stelle ich euch meine Bücher vor, die ich gerade lese oder oder ich zeige euch welche, die sich aktuell auf meinem SuB befinden. Ich möchte euch heute die 2 Bücher zeigen, die ich gerade lese (CR).


Die Wahrheit zwischen Jetzt und Hier (Band 2)
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(Quelle: Amazon)

Heute ist es soweit: Der zweite Band rund um Mila und Leo – „Die Wahrheit zwischen Jetzt und Hier“ – von der Autorin Cara Mattea ist heute erschienen. Ich habe das Buch von der Autorin vorab zum Lesen bekommen und da „Das Leben zwischen Jetzt und Hier ein Monatshighlight von mir war, musste ich unbedingt wissen, wie es mit Mila und Leo weiter geht.